Soft Bounce
Ein Zustellfehler, der sich von selbst erledigen kann, etwa ein volles Postfach oder ein vorübergehend nicht erreichbarer Server, im Gegensatz zu einer Adresse, die nicht existiert.
Was es bedeutet
Es gibt keine Standarddefinition, und Plattformen ziehen die Grenze unterschiedlich. Postmark beschreibt einen Soft Bounce als vorübergehendes Scheitern der Zustellung und nennt ein volles Postfach, ein deaktiviertes Konto und ein überschrittenes Kontingent als Beispiele. Ein volles Postfach kann mit einem vorübergehenden 452 4.2.2 oder einem dauerhaften 552 5.2.2 gemeldet werden, und Postmark zum Beispiel zählt ein volles Postfach trotzdem als Soft Bounce, weil die Adresse selbst existiert.
Ein einzelner Soft Bounce erfordert nichts. Wiederholte Soft Bounces an dieselbe Adresse über Wochen sind etwas anderes: Gmail etwa gibt 552 5.2.2 für ein Postfach zurück, das voll und inaktiv ist, und eine Adresse nach mehreren aufeinanderfolgenden Soft Bounces zu sperren, ist eine sinnvolle Regel. Amazon SES rechnet Fehler wie ein volles Postfach nicht in seine Bounce-Rate ein, und Bird sperrt Adressen nicht wegen Soft Bounces.
Verwandte Begriffe
Auf dieser Website
Quellen
Worauf diese Definition beruht. Die Formulierung stammt von uns, die Fakten von den Quellen.
- Postmark API: Bounce typespostmarkapp.com
- RFC 3463, section 3.3: Mailbox Statusrfc-editor.org
- Google Workspace Admin Help: Gmail SMTP errors and codesknowledge.workspace.google.com
- Amazon SES Developer Guide: Enforcement FAQs (bounce rate)docs.aws.amazon.com
- Bird Docs: Why did my email bounce?bird.com
Alle 432 Begriffe im GlossarDas Wiki: Blacklists und Bounce-Codes